Einführung: Investionen zur Rettung des Planeten
1. Die Investitionen
Deutschland nimmt den Kampf gegen den Klimawandel ernst. Es hat in den letzten 20 bis 25 Jahren riesige Summen in Windenergie, Photovoltaik, die Anpassung des Stromnetzes, das Halten von Reservekapazitäten und andere Maßnahmen investiert. Da es keine Transparenz über die ausgegebenen Gelder gibt, sind wir auf Schätzungen angewiesen. Diese reichen bis zu 1 Billion USD.

Die Ergebnisse dieser enormen Investitionen sind nicht gerade beeindruckend. Die Stromkosten in Deutschland gehören inzwischen zu den höchsten in der EU.
Die Stromversorgung ist wetterabhängig und eine kurze „Dunkelflaute“ wie im November oder Dezember 2024 kann zu Versorgungsengpässen, hohen Stromimporten und explodierenden Strompreisen führen. Das alles hat dramatische Folgen für die Lebenshaltungskosten der Menschen und für die deutsche Wirtschaft. Der einstige Exportweltmeister steckt in einer tiefen Krise.
Auch andere Länder haben viel geopfert, um „die Welt vor dem Klimakollaps zu retten“. Großbritannien hat die Stromversorgung seit 2000 von 30% Kohle und < 1% Wind- und Solarenergie auf heute ca. 1% Kohle und 30% Solar- und Windenergie umgestellt. Leider gibt es auch in Großbritannien keine Transparenz über die Kosten der Umstellung. Alles in allem dürften sie in die Hunderte von Milliarden Dollar gehen. Auch hier ist die Bilanz nicht berauschend. Hinter Deutschland kämpft Großbritannien mit Ländern wie Irland und Dänemark (die ebenfalls einen sehr hohen Anteil ihres Stroms aus Windkraft erzeugen) um den zweiten Platz bei den Stromkosten. Zudem ist das Land ständig von Stromausfällen bedroht.
Ein weiteres Beispiel für ein scheinbar unumgängliches Opfer für den Klimaschutz ist die Landwirtschaft. Ein Eingriff dort hat jedoch grosse Nebenwirkungen. Schließlich sind Nahrungsmittel noch vor Energie die grundlegendste Ressource, die der Mensch braucht. Wer die Nahrungs-Produktion kontrolliert, kontrolliert die Menschen.
In den letzten 100 Jahren war die Landwirtschaft eine Erfolgsgeschichte, vor allem dank synthetischer Düngemittel. Niemand hätte gedacht, dass die Erde 8 Milliarden Menschen ernähren kann. Doch nun werden synthetische Düngemittel zur Gefahr für das Klima erklärt. Folgerichtig verlangen die UNO und die EU Maßnahmen zu ihrer Reduzierung. Die Niederlande, ein wichtiger Nahrungsmittelproduzent, will Tausende von Bauernhöfen schließen. Wen kümmert es, dass weniger Lebensmittel höhere Preise bedeuten? Das drastischste Beispiel für die Regulierung der Landwirtschaft im Namen eines „gesunden“ Planeten ist Sri Lanka. Nach einer unüberlegten Beschränkung synthetischer Düngemittel erlebte das Land eine schwere Nahrungsmittelkrise.
Das sind nur einige Beispiele. Viele weitere Länder machen grosse Anstrengungen, um das Klima zu retten. Und anderen Ländern werden diese Opfer aufgezwungen. Da liegt die Frage nahe: Hilft es wenigstens dem Klima?
2. Und das Ergebnis der riesigen Investitionen?
Beispiel Deutschland:
Die spezifischen CO2-Emissionen der Stromerzeugung sind immer noch die fünfthöchsten in der EU. Die CO2-Reduktion seit 2000 beträgt rund 400 Millionen Tonnen oder 36 Prozent. Der Energieverbrauch in Deutschland ist im gleichen Zeitraum jedoch um 26 % gesunken. Das bedeutet, dass Deutschland mit Investitionen von bis zu 1000 Milliarden US-Dollar eine jährliche CO2-Reduktion von rund 115 Millionen Tonnen erreicht hat. Nicht berücksichtigt sind dabei die Veränderungen bei den importierten CO2-Emissionen, die einen großen Teil der Reduktion kompensieren könnten. Wir sprechen also von maximal einem Drittel eines Prozents der globalen Emissionen. Der Effekt auf die globale Temperatur ist zu gering, um ihn messen zu können.
Beispiel Großbritannien:
Von 2000 bis 2023 hat Großbritannien seine CO2-Emissionen um 264 Millionen Tonnen reduziert. Das entspricht einer Reduktion von 46%. Im gleichen Zeitraum sank der Gesamtenergieverbrauch um 35 %. Gleichzeitig ging der Anteil der Industrieproduktion am BIP um 50 % zurück. Eine Folge der Deindustrialisierung ist der zunehmende Import energieintensiver Produkte bzw. von CO2. So führten die enormen Investitionen und die Verschlechterung der Zuverlässigkeit der Stromversorgung zu einer Netto-Reduktion der CO2-Emissionen von weniger als 65 Millionen Tonnen oder max. 1/5 Prozent der weltweiten Emissionen. Die Auswirkungen auf die globale Temperatur sind ebenfalls so gering, dass sie nicht messbar sind.
Die Auswirkungen der landwirtschaftlichen Massnahmen in Sri Lanka und bei den europäischen Bauern sind noch geringer, nähmlich absolut vernachlässigbar.
Vergleichen Sie diese sinnlosen Opfer mit dem rationalen Vorgehen der wichtigsten wirtschaftlichen Konkurrenten der westlichen Nationen:
Zum Beispiel China. China investiert massiv in Kohlekraftwerke, um billigen Strom zu produzieren und die westliche Industrie kostenmässig zu unterbieten. Allein im Jahre 2023 wurden etwa 48 GW neue Kohlekraftwerkskapazitäten ans Netz gebracht und etwa 70 GW neue Bauvorhaben in Angriff genommen. Dies entspricht geschätzten zusätzlichen 115 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Hinzu kommt, dass der zunehmende Verkauf CO2-intensiver Güter aus China an westliche Staaten deren Reduktionsbemühungen zu einem hohen Prozentsatz kompensiert und damit noch bedeutungsloser werden lässt.
Fazit: Westliche Staaten wie Deutschland, Großbritannien und viele andere geben Milliarden für Klimainitiativen aus, ohne dass dies einen spürbaren Einfluss auf die globale Temperatur hätte. Die negativen Auswirkungen auf ihre Volkswirtschaften und vor allem auf ihre ärmere Bevölkerung sind dagegen beträchtlich. Die Strommärkte sind unberechenbar, arme Menschen können ihre Heizkosten nicht mehr bezahlen, energieintensive Industrien wandern in Länder mit billigerer (und CO2-intensiverer) Energie ab.
3. Spiel um Geld und Macht?
Hier stellt sich eine sehr wichtige Frage: Wer bei klarem Verstand würde angesichts einer derart absurden Kapitalrendite weiter investieren? Irgendwer muss doch handfeste Vorteile darin sehen, diese Art von Klimapolitik weiter voranzutreiben. Wer sind diese Nutznießer?
Wie bei den meisten menschlichen Bestrebungen sind Macht und Geld die wahrscheinlichsten treibenden Kräfte. Die Billionen, die für die Rettung des Klimas ausgegeben werden, werden ja irgendwo hinfließen. Solche riesigen Geldsummen ziehen unweigerlich Leute an, welche versuchen, von der „Klimakrise“ zu profitieren. Angefangen bei Forschern, die „Lösungen“ anbieten, bis hin zu Unternehmen und ihren Investoren, die die Wertschöpfungskette der erneuerbaren Energien kontrollieren – eine ganze Ökonomie ist aus dem Narrativ des Klimawandels entstanden. Nicht zuletzt sorgen die Weltuntergangspropheten in den Medien und die vielen NGOs dafür, dass die Geschichte in den Nachrichten bleibt. Schliesslich verdienen sie mit verängstigten Bürgern deutlich mehr Geld.
Die Medien verweisen regelmässig auf die Instanzen, auf welche sie ihre aktivistische Berichterstattung stützen. Die wichtigsten sind die UNO mit dem ICCP, die EU mit ihrer Net-Zero-Strategie und, zudem, viele Regierungen. Diese treiben im Westen eine Politik voran, die offensichtlich mehr Schaden für die Gesellschaft als Nutzen für den Klimaschutz bringt. Warum tun sie das? Die Antwort liegt auf der Hand: Macht. Wie wir bei COVID gesehen haben, helfen aufgebauschte Notfälle, Macht und Einfluss nach oben zu verlagern. Sobald ein hochrangiger Bürokrat der UN oder der EU den Mund aufmacht, um den nächsten Klimanotstand zu verkünden, bekommt er die Aufmerksamkeit aller Medien. Die Regierungen stehen in Reih und Glied, wenn die UNO den nächsten Vertrag, die nächste Vorgabe zur Bekämpfung der Klimakatastrophe vorlegt. Die nicht gewählte EU-Bürokratie schreibt Regulierung um Regulierung und schickt die Gerichte hinter denen her, die diese nicht befolgen.
Es ist ein altes Spiel, welches diese Institutionen spielen. Die Verkündung oder auch Erfindung großer Gefahren war schon immer eines der wirksamsten Mittel, um die Top-Down-Strukturen zu stärken und manchmal gar unsere Freiheiten und die Demokratie völlig außer Kraft zu setzen. Wir haben gerade mit COVID ein Paradebeispiel dafür erlebt. Auch Kriege wurden schon begonnen, um die Bevölkerung hinter die Regierung zu scharen.
Dieser Strategie folgend hat in den letzten Jahrzehnten eine unaufhaltsame Welle realer oder imaginärer Gefahren zu einer wachsenden Nachfrage nach sogenannten Experten und supranationalen Institutionen geführt, um all diesen ernsten globalen Bedrohungen zu begegnen.
Beispiele hierfür sind die Gefahr eines Atomkrieges, ein malthusianischer Kollaps, wie er in „The Population Bomb“ von P. Ehrlich beschrieben wird, die Machtübernahme durch künstliche Intelligenz und, wie wir alle erlebt haben, eine Pandemie.
Es ist bekannt, dass wir schnell in Versuchung kommen, nach einer starken Person oder Instanz zu suchen, wenn wir uns hilflos und ängstlich fühlen. Dass diese aber, sobald sie die Macht haben, viel eher versuchen werden, sie zu vergrößern, als sie abzugeben, wenn die Gefahr vorüber ist, sollte uns eigentlich die Erfahrung mittlerweile gelehrt haben. Dazu kommt, dass diese Instanzen, wenn es sich um „Experten“, Bürokraten oder supranationale Institutionen handelt, keiner demokratischen Kontrolle unterliegen. Die Opfer einer solchen Machtverschiebung nach oben sind daher immer Freiheit und Demokratie.
COVID war ein deutliches Warnsignal dafür, wie „Experten“ wie Fauci in den USA, internationale Institutionen wie die WHO oder die UNO und viele andere mit Hilfe der Angstmacherei und der Machtmittle von Regierungen erfolgreich versuchen, die Kontrolle über uns zu ihrem eigenen Vorteil auszubauen.
Wenn also eine Regierung, die UNO oder andere nicht demokratisch gewählte Bürokraten vor einer großen Gefahr warnen und mehr Macht zu ihrer Bekämpfung fordern, sollten wir sorgfältig prüfen, ob die Gefahr real ist und ob die vorgeschlagene „Medizin“ uns oder ihnen helfen wird.
Im Folgenden werden wir uns auf den Klimawandel konzentrieren. Er ist derzeit das beste Beispiel dafür, wie Institutionen wie die UNO und die EU, „Experten“ und ihre Verbände sowie Regierungsbürokraten, unterstützt von einer unerbittlichen Flut von Medienberichten, versuchen, uns allen das Narrativ eines globalen Klimanotstandes aufzudrängen und dann die Machtmittel fordern, diese „Gefahr“ zu bekämpfen.
Hintergrund des Klimawandel-Narrativs
Das Narrativ begann 1896, als Svante Arrhenius seine Arbeit „Über den Einfluss der Kohlensäure in der Luft
auf die Temperatur des Bodens“ veröffentlichte. Darin sagte er bei einer Verdoppelung des CO2-Gehalts in der Luft einen Temperaturanstieg von 3 bis 4 °C voraus.
Lange Zeit schien das niemanden zu interessieren. Dann, fast 100 Jahre später, kamen die versammelten Wissenschaftler auf der Weltklimakonferenz 1979 zu dem Schluss, dass „es plausibel erscheint, dass eine erhöhte Kohlendioxidmenge in der Atmosphäre zu einer allmählichen Erwärmung der unteren Atmosphäre, insbesondere in höheren Breiten, beitragen kann“.
Zu der Zeit gab es bereits viele vom Club of Rome inspirierte Aktivisten, die vom unaufhaltsamen Zusammenbruch unserer westlichen Gesellschaften überzeugt waren. Sie suchten nach einem Weg, die Entwicklungen der industriellen Revolution umzukehren, um den ihrer Meinung nach bevorstehenden Weltuntergang zu verhindern. CO2 ist das Grundmolekül des Lebens und ein wichtiges Ergebnis des Strebens der Menschheit, durch die Nutzung fossiler Energieträger dem Elend und der Armut zu entkommen. Es müsste daher ein idealer Hebel zu sein, um den Kurs der menschlichen Entwicklung zu ändern. Prof. P. Ehrlich, Autor von „Die Bevölkerungsbombe“, formulierte es 1978 so: „Der Gesellschaft billige, reichlich vorhandene Energie zur Verfügung zu stellen, hieße, einem einfältigen Kind ein Maschinengewehr zu geben“.
Weitere zehn Jahre später erkannte die Politik die Chance und nahm das Heft in die Hand. Die WMO (Weltorganisation für Meteorologie) und das UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) gründeten 1988 den IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) als zwischenstaatliches Gremium. Entgegen der Behauptung vieler Medien ist der IPCC keine wissenschaftliche Organisation, sondern eine Verwaltungsbehörde, die sich aus Regierungsvertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzt. Es ermöglicht interessierten Regierungsstellen, jeden Aspekt des Prozesses zu kontrollieren, wie der IPCC die Klimawissenschaft bewertet und darüber berichtet.
Dies zeigt sich bei der Erstellung der Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger. Deren Inhalt wird bis ins Detail nicht von den beteiligten Wissenschaftlern, sondern von den Regierungsvertretern im IPCC bestimmt.
Die politische Vereinnahmung des Klimawandels wurde bereits auf der Klimakonferenz 1988 in Toronto deutlich.
Dort „trafen sich 341 Delegierte, darunter 20 Politiker und Botschafter, 118 Politik- und Rechtsberater und hohe Regierungsbeamte, 73 Naturwissenschaftler, 50 Industrievertreter und Energiespezialisten, 30 Sozialwissenschaftler und 50 Umweltaktivisten“.
Mit der Gründung des IPCC wurde ein unaufhaltsamer Prozess in Gang gesetzt. Wann in der Geschichte der Menschheit hat ein politisches Gremium, das sich mit einem Problem befassen sollte, entschieden, dass dieses Problem nicht (mehr) existiert, und sich selbst aufgelöst? Es ist ziemlich abwegig, von den an den IPCC-Berichten mitarbeitenden Wissenschaftlern einen Beweis zu erwarten, dass das Klima-Problem nicht ernst ist oder gar nicht existiert. Damit würden sie ja die Finanzierung durch die politischen Instanzen riskieren, die die Idee der menschengemachten Klimaerwärmung unterstützen.
Es ist auch nicht verwunderlich, dass die Medien, die immer bereit sind, über Kriege, Katastrophen und Unglücke zu berichten, diese Gelegenheit mit Begeisterung ergriffen haben. Die katastrophale Erderwärmung war bald die einfache Erklärung für jedes „ungewöhnliche“ Wetterereignis.
Im Folgenden werde ich beschreiben, wie diese Politisierung zur Korruption der Wissenschaft führte, mit dem Ziel die politische Agenda zu unterstützen. Die Ergebnisse einer korrumpierten Wissenschaft werden wiederum von der Politik genutzt, um ihre Macht dramatisch auszuweiten.
Die Gründung des IPCC
Es ist wichtig, die Umstände zu verstehen, unter denen der IPCC gegründet wurde.
Bereits 1988 war die vorherrschende Annahme, dass eine übermäßige Erderwärmung aufgrund des steigenden CO2-Ausstoßes durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wahrscheinlich war. Der NASA-Wissenschaftler James Hansen legte dem Kongress im Juni 1988 eine Stellungnahme vor und präsentierte Modelle, nach denen er mit 99-prozentiger Sicherheit von einer (anthropogenen) globalen Erwärmung ausging. Die Zusammensetzung der Delegationen für die oben erwähnte Konferenz in Toronto basierte auf dieser Annahme und der Notwendigkeit, Korrekturmaßnahmen vorzubereiten. Eine führende Rolle spielte dabei die US-Umweltschutzbehörde, die schon damals eine internationale Konvention zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen anstrebte.
Vor diesem Hintergrund wurde das IPCC gegründet. Seine Aufgabe wurde wie folgt definiert: umfassende,
objektive, offene und transparente Bewertung der wissenschaftlichen, technischen und sozioökonomischen Informationen, die für das Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen des Risikos eines vom Menschen verursachten Klimawandels, seiner möglichen Auswirkungen und der Optionen für Anpassung und Minderung relevant sind.
Details zur Rolle des IPCC in der Klimaforschung
- Die Arbeit des IPCC basiert auf einer zentralen Annahme: Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist real und gefährlich für die Erde und erfordert daher Gegenmaßnahmen.
- Dementsprechend besteht eine der Hauptaufgaben des IPCC darin, die Forschung zum vom Menschen verursachten Klimawandel und dessen Folgen zu koordinieren. (Und nicht „ zum Verständnis des Klimawandels und des menschlichen Beitrags dazu“!)
- Die Finanzierung der Forschung zum anthropogenen Klimawandel und seinen Folgen erfolgt im Wesentlichen durch die politischen Institutionen der (am IPCC beteiligten) Staaten.
- Die Forschungsergebnisse werden vom IPCC (zur Erinnerung: zwischenstaatliches Gremium, keine wissenschaftliche Institution) zusammengetragen.
- Der IPCC präsentiert keine alternativen möglichen Theorien zu den wissenschaftlichen Beobachtungen. Seine Aufgabe ist es, einen Konsens über die wichtigsten Schlussfolgerungen zu erzielen und diesen Konsens als Sachstandsbericht zu veröffentlichen.
- Anschließend wird in Abstimmung mit den Vertretern der beteiligten Regierungen eine „Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger“ Zeile für Zeile erstellt und veröffentlicht. Diese Zusammenfassung ist die wichtigste Informationsquelle für Medien und Regierungsstellen, um über ihr weiteres Vorgehen zu entscheiden.
Es ist offensichtlich, dass es dem IPCC nicht darum geht, alle wichtigen Einflussfaktoren des Klimawandels zu verstehen. Von Anfang an ging es darum, das Klima aus der Perspektive eines bereits postulierten negativen menschlichen Einflusses zu betrachten. Wie Maurice Strong, einer der Initiatoren des IPCC, dazu sagte: „Ist die einzige Hoffnung für den Planeten nicht der Zusammenbruch der industrialisierten Zivilisationen? Ist es nicht unsere Verantwortung, das zu erreichen?“
Die UNO zusammen mit den wichtigsten Regierungen (z.B. USA) suchten nach Bestätigungen für die Bedrohung des Klimas durch den Menschen, um damit weitreichende Maßnahmen zu rechtfertigen. Was für ein Traum wurde wahr – eine massive Ausweitung der Macht der Regierungen und ihrer Bürokratien, um den Planeten zu retten!
Je mehr Beweise die Klimaforscher für die negativen Auswirkungen des vom Menschen verursachten CO2 liefern, desto leichter erhalten sie von den Regierungen Fördermittel. Auf diese Weise wird jedoch die Klima-Wissenschaft korrumpiert mit dem Ziel die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Auf der anderen Seite haben Wissenschaftler, deren Forschungsergebnisse das öffentlich unterstützte Narrativ in Frage stellen, grösste Mühe öffentliche Finanzierung zu erhalten (Beispiele siehe unten).
Der IPCC und die Korruption der Klimawissenschaften
Da der IPCC von politischen Interessen dominiert wird, war von Anfang an klar, dass Wissenschaftler, die die „richtigen“ Ergebnisse liefern, belohnt werden und die anderen langsam aber sicher ins Abseits gedrängt werden. Der „richtige“ Konsens musste her. So verlor der gesamte Prozess im Laufe der Zeit jede Ähnlichkeit mit objektiver wissenschaftlicher Forschung, welche den strengen Kriterien von Karl Popper genügt. Er mutierte zu einem Unterfangen, bei dem die „Wissenschaft“ dafür bezahlt wird, eine endlose Reihe von ‚Daten‘ zu liefern, die die Theorie eines gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandels stützen. Um es klar zu sagen: Nur wenige der so generierten Ergebnisse sehen nach echtem Betrug aus. Die meisten sind einfach selektive Interpretationen von Daten, um das gewünschte Ergebnis zu „beweisen“. Aber das ist keine Wissenschaft.
1. Verteidigung des Narrativs mittels Attacken auf Wissenschaftler mit einem alternativen Narrativ
Die wirksamste Waffe politischer Interessen war die selektive Unterstützung einer bestimmten Art „wissenschaftlicher“ Ergebnisse bei gleichzeitiger Unterdrückung alternativer Ergebnisse. Fast alle wissenschaftlichen Institutionen waren auf dieses Ziel ausgerichtet. Allen voran die großen Klimaforschungsinstitute, die um ihre hohen staatlichen Zuwendungen fürchteten. Aus ähnlichen Gründen (Geld) schlossen sich die großen Wissenschaftsverbände und viele Verlage diesem Vorgehen an. Alle waren sich einig in ihrem Bestreben, das einzig richtige Narrativ durchzusetzen, welches die Notwendigkeit weiterer Forschung, weiterer Investitionen und weiterer Subventionen garantieren würde.
Schockierende Beweise für diese Situation kamen 2009 mit den gehackten E-Mails der Climate Research Unit der University of East Anglia an die Öffentlichkeit. Sie zeigten, dass führende Klimaforscher nicht davor zurückschreckten, die Öffentlichkeit über die Fakten des Klimawandels zu täuschen. Ein berühmtes Zitat von Phil Jones
an Michael Mann: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass eines dieser Papiere in den nächsten IPCC-Bericht aufgenommen wird. Kevin und ich werden sie irgendwie heraushalten – selbst wenn wir dafür die Definition von Peer-Review-Literatur neu definieren müssen!“ Es ist wichtig zu wissen, dass Prof. Jones der Direktor der Klimaforschungsabteilung der Universität und Hauptautor des IPCC-Berichts war. Michael Mann war Direktor des Earth System Science Center an der Pennsylvania State University, einer der Hauptautoren des IPCC und Erfinder der berühmten Hockeystick-Kurve.
Unter den von den Hackern veröffentlichten E-Mails befanden sich weitere, welche die oben beschriebene traurige Korruption dieser beiden führenden Klimaforscher bestätigen.
Die Institutionen bzw. „Klimaexperten“ haben nicht nur versucht, ‚falsche‘ Ergebnisse zu unterdrücken. Es müssen auch „falsche“ Schlussfolgerungen von der Öffentlichkeit ferngehalten werden. Zum Beispiel solche, die den Einfluss des Menschen auf das Klima bestätigen, aber nicht zustimmen, dass die Folgen so dramatisch sind, dass wir die gesamten westlichen Gesellschaften umkrempeln und ihren Wohlstand zerstören müssen. Offensichtlich sind sie für die Panikmacher genauso bedrohlich wie die ausgewachsenen „Leugner“. Der Honigtopf, aus dem das Geld für die Rettung der Erde sprudelt, könnte versiegen.
Kein Wunder also, dass sie versuchen, die Forscher, die zu diesen „falschen“ Ergebnissen gekommen sind, mundtot zu machen – oft mit Erfolg. Einige Beispiele sollen das Problem verdeutlichen.
- Im Jahr 2019 verlor die Zoologin Dr. Susan
Crockford ihre Stelle an der Universität von Victoria (UVic). Sie hatte öffentlich ihre Forschungsergebnisse vorgestellt, denen zufolge Eisbären florieren und nicht vom Klimawandel bedroht sind. - Im Jahr 2022 veröffentlichten Alimomnti et al. einen Artikel im European Physical Journal Plus (EPJP), in dem sie „die aktuelle Literatur zu Zeitreihen einiger extremer Wetterereignisse und damit verbundener Reaktionsindikatoren untersuchten, um zu verstehen, ob eine Zunahme der Intensität und/oder Häufigkeit festzustellen ist“. Es handelte sich um einen Überblick über die veröffentlichte Literatur. Leider kamen die Autoren zu dem Schluss, dass „auf der Basis von Beobachtungsdaten die Klimakrise, die wir heute nach vielen Quellen erleben, noch nicht offensichtlich ist“. Statt sich auf eine wissenschaftliche Diskussion einzulassen, begannen die korrupten „Klimaforscher“ – unter ihnen Michael Mann – Druck auf die Zeitschrift auszuüben, die Veröffentlichung zurückzuziehen. Sie fanden willige Unterstützer unter den Klimaaktivisten von Covering Climate Now, The Guardian und Agence France-Presse. Im Jahr 2023 gab der Verlag nach und zog den Artikel zurück.
- Im Jahr 2023 sollte der Nobelpreisträger (Physik 2022) Dr. John Clauser vor dem IWF ein Seminar über Klimamodelle halten. Kurz zuvor sagte er in einer Rede auf der Quantum Korea 2023 in Seoul: „Ich glaube nicht, dass es eine Klimakrise gibt“. Kurz darauf wurde der Vortrag abgesagt.
- Im Jahr 2021 plante der Präsident des Copenhagen Consensus Center, Bjorn Lomborg – kein Klimaskeptiker, sondern nur ein Skeptiker der These, dass der Klimawandel die größte Gefahr für die Erde darstellt – einen Vortrag an der Duke University in den USA. Sofort forderte eine Gruppe von Professoren der Duke University – darunter auch einige Mitglieder des IPCC – die Absage des Vortrags. Glücklicherweise kam die Universität dieser Forderung nicht nach.
Wenn es nicht möglich ist, die Veröffentlichung „falscher“ Ergebnisse zu verhindern, dann muss der verantwortliche Verleger dafür bestraft werden – ein klares Zeichen für die anderen, keinesfalls sowas „Ungehöriges“ zu tun.
- Einer der meist gehassten „Klimaskeptiker“ ist Richard Lindzen. Er ist Atmosphärenphysiker und war 30 Jahre lang Professor für Meteorologie am MIT. Er stellt die Validität der Computermodelle in Frage, mit denen die Erwärmung der Atmosphäre durch CO2-Emissionen vorhergesagt wird. Sein Name als Wissenschaftler (>200 Veröffentlichungen) macht ihn zu einer echten Bedrohung für die Profiteure des Klimawandels, und er wird entsprechend angegriffen.
In einem 1990 erschienenen Artikel empfahl er „Some Coolness Concerning Global Warming“ (etwa: „Etwas mehr Gelassenheit gegenüber der globalen Erwärmung“) und von übereilten politischen Maßnahmen abzusehen. In einem weiteren Artikel aus dem Jahr 2001 schlug er den „Iris-Effekt“ vor, der die Wasserdampf-Rückkopplung in den Klimamodellen kompensieren könnte. Beide für die Veröffentlichungen verantwortlichen Redakteure wurden entlassen.
- In Publikation im Jahr 2011 diskutierten Roy Spencer et al. von der University of Alabama in Huntsville auf der Basis seiner Satellitendaten ( und nicht Modellen) „die seiner Meinung nach größte Schwierigkeit bei der
Diagnose von Rückkopplungen aus Schwankungen im Strahlungsenergiehaushalt der Erde“. Dummerweise ist Roy Spencer, der für seine Arbeiten zur satellitengestützten Temperaturüberwachung bekannt ist, ein ausgesprochener Kritiker von Klimamodellen. Daher wurde die Veröffentlichung seiner Arbeit als unakzeptabel beurteilt. Als Folge musste der verantwortliche Chefredakteur der Zeitschrift zurücktreten. - Im Mai 2024 veröffentlichten May & Crok den Artikel Kohlendioxid und die Klimaerwärmung sind kein Problem im American Journal of Economics and Sociology (AJES). In der Folge wurde der verantwortliche Redakteur, Marty Rowland, entlassen.
Aber auch die Forscher selber geraten ins Visier, wenn sie nicht das „Die Erde stirbt“ – Narrativ unterstützen. Ein oft bevorzugter Ansatz besteht darin, sie zu beschuldigen, im Dienst von Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie zu stehen. Diese Strategie erweist sich als besonders erfolgreich darin, Aktivisten-Journalisten und -Wissenschaftler von der Leine zu lassen. Zwei Beispiele sollen zeigen, wie weit Klimaaktivisten in Politik, Wissenschaft und Medien gehen, um ihr Narrativ zu schützen.
- Roger Pielke Jr. ist Umweltwissenschaftler und war 20 Jahre lang Professor am Cooperative Institute for Research in Environmental Sciences (CIRES). Er ist Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften und der Literatur.

In seiner jährlichen Roger-Revelle-Vorlesung im Jahr 2006 sagte er: „Der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem ist eindeutig nachgewiesen“. Und dass es unerlässlich sei, die globalen Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. Was ist also schief gelaufen?
Er wagte es, die verfügbaren Daten sorgfältig zu analysieren und kam zu dem Schluss, dass es entgegen der übertriebenen Panikmache keine Beweise dafür gebe, dass der Klimawandel zu häufigeren und heftigeren Naturkatastrophen führe. Mit dieser Einschätzung steht er nicht allein. Auch das IPCC kommt in seinem AR6 (S. 1854-56) zu den gleichen Schlussfolgerungen. Seine Bereitschaft, seine Ergebnisse öffentlich zu vertreten, schien die Aktivisten jedoch in Rage zu versetzen. Es bestand offensichtlich die Gefahr, dass diese Wahrheit den schrillen Alarmmeldungen über den Klimawandel den Boden unter den Füßen wegziehen würde – und damit jenen, welche ein Interesse daran haben, dass Macht und Geld an die richtigen Stellen fliessen.
Das durfte nicht zugelassen werden, und so begann eine veritable Hetzjagd.
Wie immer waren es die Aktivisten, die mit Unterstützung der Medien als erste öffentlich reagierten. 2009 setzte ihn einer von ihnen auf eine Liste der „abscheulichsten Klimakriminellen“. 2014 veröffentlichte Pielke auf FiveThirtyEight.com einen Artikel mit dem Titel „Katastrophen kosten mehr denn je – aber nicht wegen des Klimawandels“, in dem er die Daten noch einmal präsentierte. Die darauf folgende heftige Kritik, die unter anderem von Slate, Paul Krugman und der American Geophysical Union unterstützt wurde, führte zu seiner Kündigung bei FiveThirtyEight.com. Im Jahr 2015 leitete der Kongressabgeordnete Raul Grijalva (D-AZ) eine öffentliche Untersuchung ein auf der Basis der Vermutung, Pielke habe Geld von Exxon oder anderen Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie erhalten. Er wurde von allen Anschuldigungen freigesprochen.
Die Untersuchung war jedoch eine Erfahrung, die seine Karriere veränderte. Er zitiert Anne Applebaum, um sie zu beschreiben: „Das ist das Erste, was passiert, wenn man beschuldigt wird, gegen eine soziale Norm verstoßen zu haben, wenn man wegen etwas, das man gesagt oder angeblich gesagt hat, in den Mittelpunkt einer Kontroverse in den sozialen Medien gerät. Das Telefon klingelt nicht mehr. Man wird nicht mehr angesprochen. Man wird zu einer toxischen Person.
Vier von Pielke entwickelte und geleitete akademische Programme wurden von der Universität eingestellt. Als er 2019 an die Universität zurückkehrte, erhielt er ein lächerlich kleines Büro ohne jegliche Arbeitsinfrastruktur. Er unterrichtet immer noch an der Universität. Aber er ist für sie ein Paria.
Die Message an andere Wissenschaftler ist klar: Publiziere keine Daten, welche eine Klimakatastrophe in Frage stellen.
Eine fast unglaubliche Geschichte, aber leider wahr.
- Nicht viel anders ist die Geschichte von Willie Soon. Er ist einer der wenigen Wissenschaftler,
die sich auf die natürlichen Ursachen des Klimawandels konzentrieren und nicht auf den Einfluss des Menschen, wie es das IPCC vorschreibt. Was ihm widerfuhr, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Forschung abseits des Mainstreams der Klimaangstmacherei behindert wird. Der größte Teil der öffentlichen Förderung wird von Organisationen kontrolliert, die längst auf die Linie der Klimapanik eingeschwenkt sind. Entsprechend schwer haben es sogenannte „Klimaleugner“, öffentliche Fördermittel zu erhalten. Wenn sie dann nach anderer Unterstützung für ihre Forschung suchen, werden sie beschuldigt, für die fossile Industrie zu arbeiten.
Genau das ist Dr. Soon passiert. Seine Forschungen über den Zusammenhang zwischen der Sonne und dem Erdklima kamen bei denjenigen nicht gut an, die CO2 als Haupt- oder gar alleinigen Verursacher des Klimawandels darstellen wollen. Als ihm klar wurde, dass er für seine Projekte keine weitere öffentliche Förderung erhalten würde, begann er, sich nach privaten Geldgebern umzusehen.
Den größten Teil seiner Karriere verbrachte er als Wissenschaftler am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics. Seine Projektvorschläge für verschiedene Stiftungen wurden vom Smithsonian geprüft und eingereicht. Die Fördergelder flossen an das Smithsonian.
Natürlich wissen Energie-Unternehmen wie Exxon, seit langem, dass es politischen Druck und finanzielle Anreize gibt, alarmierende wissenschaftliche Ergebnisse zum Erdklima zu produzieren. Aber im Gegensatz zu Politikern, die Milliarden von Steuergeldern ausgeben können, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen, sind Unternehmen ihren Aktionären gegenüber rechenschaftspflichtig. Sie müssen die Fakten kennen, bevor sie wichtige Entscheidungen treffen. Die wirtschaftliche Realität richtet sich nicht nach den Launen und Wünschen machthungriger Politiker. Leider können sich die Unternehmen nicht auf die offizielle Klimatologie verlassen, wenn sie sich ein objektives und ausgewogenes Bild über den relativen Beitrag menschlicher Aktivitäten zum Klima machen wollen. Deshalb sind sie natürlich froh, Wissenschaftler zu unterstützen, die ihnen helfen, den Teil des Klimawandels besser zu verstehen, der von der Mainstream-Klimatologie vernachlässigt/unterdrückt wird: die natürlichen Schwankungen.
Da Dr. Soon von der öffentlichen Finanzierung ausgeschlossen wurde, erhielt er Zuschüsse von Exxon Mobil, der Charles G. Koch Charitable Foundation und dem Electric Power Research Institute. Greenpeace und andere Aktivistenorganisationen, die nach Möglichkeiten suchten, den unbequemen Wissenschaftlers zu desavouieren, entdeckten diese Tatsache um 2011. Danach begannen die Angriffe, die 2015 ihren Höhepunkt erreichten, als weitere Informationen über die Quellen seiner Zuwendungen bekannt wurden. In der New York Times, dem Guardian, dem Boston Globe, der Washington Post und anderen Zeitungen wurden entsprechende Artikel publiziert. Der Hauptvorwurf lautete, er habe gegen ethische Richtlinien verstoßen, weil er seinen „Interessenkonflikt“ nicht offengelegt habe. Eine Untersuchung der Vorwürfe durch das Smithsonian ergab jedoch, dass Soon nicht gegen die Regeln verstoßen hatte.
Die Annahme, dass die Akzeptanz von Geldern einer Organisation, die ein politisches Interesse an den Ergebnissen hat, einen Interessenkonflikt darstellt, müsste eigentlich auch für die CO2 Apologeten gelten.
Es ist kein Geheimnis, dass Geld fossiler Brennstoff-Firmen auch in die Mainstream-Klimawissenschaft fließt. Hat jemand auf deren Seite jemals einen Interessenkonflikt erklärt? Unterstützungsgelder von Aktivistenorganisationen wie Greenpeace, milliardenschweren Stiftungen und Unternehmen, die alternative Energien fördern, führen erfüllen genauso die Kriterien eines potentiellen Interessenkonflikts. Am offensichtlichsten gilt dies für die öffentliche Finanzierung, die stark politisch geprägt ist und vor allem an Wissenschaftler geht, die die Agenda der Klima-Alarmisten unterstützen. Schafft das nicht einen Interessenkonflikt für Forscher, die auf Fördergelder angewiesen sind, wenn sie mit ihrer Arbeit ein bevorzugtes Ergebnis liefern müssen? Das wir jedoch unter den Teppich gekehrt. Eine neuere Publikation deckt die unglaubliche Intransparenz der Mainstream-Klimatologie in Bezug auf potenzielle Interessenkonflikte auf. Viele der veröffentlichten Ergebnisse lassen sich auf der Basis der Interessen der Geldgeber vorhersagen. Die Scheinheiligkeit der Attacken gegen Pielke und Soon ist empörend.
Es ist offensichtlich, dass all diese Diskussionen über die Ethik der „Klimaskeptiker“ nur ein Ziel haben: Forscher zum Schweigen zu bringen, die den geforderten politischen und „wissenschaftlichen“ Konsens nicht mittragen. Und sie daran zu hindern, andere, vor allem natürliche Ursachen des Klimawandels zu erforschen.
Eine andere Methode, kritische Wissenschaftler zu diskreditieren, besteht darin, sie als marginale Minderheit darzustellen, als Außenseiter am Rande der wahren Wissenschaft. Auch wenn dies in der Öffentlichkeit oft gut ankommt, ist es in der Wissenschaft absurd. Sicher waren auch Darwin und Einstein zu ihrer Zeit Außenseiter der Mainstream-Wissenschaft. Dennoch wird in der Klimawissenschaft viel Wert auf „Konsensbildung“ gelegt. Es scheint keine Rolle zu spielen, ob dieser Konsens real ist oder nur vorgetäuscht wird. Die Bürokraten hinter dem IPCC benutzen den „Konsens“, um das Narrativ zu unterstützen und so ihren Einfluss (es geht ja um die Rettung der Welt) zu festigen.
Dementsprechend gibt es viele Behauptungen wie:
- 97 Prozent der Klimawissenschaftler sind sich einig: Der Klimawandel ist real, menschengemacht und gefährlich (Obama 2016). Dies ist eine der am häufigsten zitierten Behauptungen. Sie stammt aus einem Artikel von John Cook aus dem Jahr 2013 und ist ein Paradebeispiel für „Lügen mit Statistiken“, wie wiederholt gezeigt wurde. Die Schlussfolgerungen des Artikels werden im Folgenden zusammengefasst:

- Ein weiteres häufig verwendetes und sehr effektives Argument lautet: „Die Mehrheit der Experten/Veröffentlichungen ist sich einig, dass CO2 die Hauptursache für den Klimawandel ist“. Dies ist jedoch sehr scheinheilig. Die Interessengruppen, die einen Klima-Notstand wollen, weil er ihnen Macht und Geld verspricht, sind diejenigen, die das Narrativ definieren. Sie sorgen durch ihre Förderpolitik und die Kontrolle der Fachzeitschriften dafür, dass die überwiegende Mehrheit der Publikationen die „richtigen“ Ergebnisse propagiert. Je erfolgreicher sie sind, desto häufiger können sie dieses Argument verwenden. Entsprechend ist es offensichtlich, dass dieses Argument eher ein Maß für die Korruption in der Wissenschaft ist und nicht die tatsächlichen Fakten der Klimawissenschaft widerspiegelt.